Review: Powkey HP500 Powerstation – Der Killer?

Review: Powkey HP500 Powerstation – Der Killer?

Liebe Leser und Leserinnen,
heute stelle ich euch die Powkey HP500 mit einer Kapazität von 407Wh vor. Das Produkt ist aus eigener Tasche finanziert.

AC Ausgabe500W kontinuierlich (1000W Max)
Ladezyklen>500
Gewicht4 Kg
Aufladezeit6 – 7 Stunden mit Solarpanel
Kapazität407Wh
Unterstützte Solarpanele13 – 25 V 4A
Technische Daten

Auspacken!

Sehen wir uns doch zu aller erst einmal die Verpackung der Powerstation an. Sie kommt in einem doppelten Karton an. Der erste Karton ist von Amazon, der zweite vom Hersteller. Was hier direkt im Vergleich zur kleineren 99Wh (R100) Powerstation von Powkey auffällt, der Karton ist hier etwas aufwändiger. Er ist komplett in Farbe bedruckt und die Powerstation hebt sich glänzend von der Bedruckung ab. Kleines, aber feines Detail. Ansonsten unterscheidet sich das Innenleben aber nicht. Die Powerstation wird mit zwei Kunststoffpolsterungen an Ort und Stelle im Karton gehalten. Sie ist außerdem in eine Plastikfolie eingewickelt.

Der Akku

Die Powerstation verfügt über einen 407Wh großen Lithium-Ionen-Akku und befindet sich mit dieser Kapazität in einem guten Mittelfeld. Mit einem großen Akku kommt natürlich auch ein entsprechendes Gewicht. Dies beträgt im Fall dieser Powerstation circa. 4 Kg. Das hört sich erstmal nach recht viel an. Ganz klar…. diese Powerstation ist kein Leichtgewicht. Der angebrachte Tragegriff macht aber einen guten Job, um die Powerstation angenehm zu tragen.

Die 407Wh entsprechen 110 000 mAh. Ein Smartphone mit einem großen 4000 mAh Akku lässt sich damit also ungefähr 27-mal aufladen. Mein Smartphone wird alle 1 – 2 Tage aufgeladen. Würde ich also nichts weiter mit der Powerstation betreiben, hätte ich innerhalb von 6 – 7 Sonnenschein genug Strom, um mein Smartphone einen Monat zu betreiben. Wow!

Features

USB

Kommen wir zu der Ausstattung dieser Powerstation. Angefangen den USB-Ports. Davon haben wir vier Stück auf der Vorderseite des Gerätes. Alles USB-A Buchsen. Einziger Wermutstropfen hier ist die Ladegeschwindigkeit. Es sind nämlich leider keine Quick-Charging Ports. Es kann unter Umständen also etwas länger als über euer Netzteil benötigen. Die Anzahl wiederum finde ich eigentlich ziemlich ausreichend. Ein USB-C-Anschluss wäre aber wünschenswert gewesen.

DC Ports

Die Powerstation verfügt über zwei DC-Anschlüsse. Die Maße der Anschlüsse sind 5,5 mm x 2,1 mm. Die rechte Seite ist zum Laden der Powerstation über einen MC4 to DC Connector für ein Solarpanel (Im Lieferumfang enthalten) oder per Zigarettenanzünder to DC Kabel (Im Lieferumfang enthalten). Es ist leider nicht spezifiziert, wie viel Watt der Port maximal annehmen kann. Gefühlt aber weniger als die 100W vom Solarpanel. Kommen wir zur linken Seite. Der Anschluss ist als „15V Input“ gekennzeichnet und dient als Port für das beiliegende Netzteil. Dieses leistet ebenfalls circa. 60W. Das Aufladen über den Solarport wird als Schnelllade-Port bezeichnet. Ihr seid hier also deutlich schneller als mit dem Netzteil unterwegs.

“Zigarrettenanzünder” 12V Output

Die HP500 verfügt im Gegensatz zum kleinen Bruder „R100“ über einen dedizierten 12V Anschluss auf der Rückseite. Dieser ist in der Spannung nicht stabilisiert und verliert mit allgemein abfallender Batteriespannung auch unter 12V. Das führt dazu, dass manche Geräte nicht mehr funktionieren, obwohl noch Strom im Akku ist. Der Ausgang ist permanent angeschaltet.

220V Steckdose

Dieses Modell besitzt eine 220V Steckdose (reine Sinuswelle) mit 500W Spannungswandler. Die maximale Leistung beträgt 1000W. Dies aber nur für ein paar Sekunden, um den „Anlaufstrom“ bei elektrischen Geräten bedienen zu können. Mit der Ausgangsleistung lässt sich tatsächlich schon ordentlich was anfangen. Betreiben könnte man hier drüber beispielsweise eine Playstation 4 inklusive kleinem Full-HD Display. Natürlich lässt sich auch jede Art von Smartphone Schnelllader betreiben. Dies kompensiert den Mangel an schnellen USB-Ports.

Wenn von dem AC Output der Powerstation ordentlich Leistung entnommen wird, wird der Akku recht heiß. Diese Powerstation hat einen Temperatur gesteuerten Lüfter. Er springt ab 60 Grad an. Der Lüfter kennt nur zwei Modi. Entweder aus oder Vollgas. Der Lüfter wird dabei auch sehr laut. Ich habe circa. 60 dB gemessen aus 10 cm Entfernung. Deutlich hörbar. Im USB Betrieb ist der Lüfter aus. Der Ausgang muss manuell über die AC-Taste an der Vorderseite aktiviert werden.

LED Beleuchtung

Das Modell verfügt über eine einzelne LED Lampe an der Vorderseite des Gerätes. Die Ausleuchtung ist recht punktuell aber ausreichend um damit kurz etwas auszuleuchten. Die LED lässt sich mit einem einfachen drücken auf das Lampensymbol aktivieren und durch verschiedene Modi schalten.

Anzeige

Die Powerstation besitzt auf der Vorderseite eine Anzeige für den Ladestatus des Akkus, sowie Anzeige aller aktiven Ausgänge an der Powerstation. Sehr schade finde ich hier, dass man nicht den genauen Ladestand kennt. Dieser wird nämlich nur anhand von Balken in einem Batteriesymbol dargestellt, nicht in Prozent. Allgemein wirkt das Display etwas „out-dated“, wenn man dies mit anderen Powerstation wie von Jackery oder Poweroak vergleicht.

Preis/Leistung

Kommen wir zur Königsdisziplin für diese Powerstation. Das Preis-Leistungs-Verhältnis. Dies ist nämlich unschlagbar. Zum Zeitpunkt dieses Reviews kostet die Powerstation 329,99 € auf Amazon. Allerdings lässt sich ein Coupon von 80 -100 € beim Kauf der Powerstation aktivieren. So zahlt man im besten Fall also 229,99 €. Das sind 100 Euro mehr als die 99Wh Variante mit mehr als 4x soviel Kapazität. Vergleichbare Modelle von Poweroak und Jackery liegen bei circa. 400 – 500 Euro.

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Fazit

Die HP500 von Powkey ist ein wahrer Schatz. Natürlich hat sie das ein oder andere kleinere Feature nicht mit an Board bzw. ist nicht ganz auf Höhe der Zeit, ABER wer eine leistungsstarke Powerstation mit großem Akku zu einem wirklich sehr guten Kurs sucht, ist mit dieser Powerstation sehr gut bedient. Die Kernkompetenzen einer Powerstation werden vollsten erfüllt!

Ich bedanke mich für das Lesen dieses Artikels. Bleibt gespannt! Es ist einiges mehr geplant.

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